Satzung

 

 

  

  

Satzung des Turn- und Sportvereins Sielenbach e.V.

 

Stand 28.02.2010

 

 

§ 1

 

Name, Sitz, Zweck

 

1) Der am 28. Mai 1946 in Sielenbach gegründete Turn- und Sportverein führt den Namen „TSV Sielenbach“. Er ist Mitglied des BLSV. Der Verein hat seinen Sitz inSielenbach. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Aichach eingetragen.

2) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenverordnung. Zweck desVereins ist die Förderung des Sports und der sportlichen Jugendhilfe. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Errichtung von Sportanlagen und der Förderung sportlicher Übungen und Leistungen. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3) Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

 

 

§ 2

 

Vergütungen für die Vereinstätigkeit

 

1) Alle Organmitglieder sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig.

2) Bei Bedarfkönnen Vereinsämter im Rahmen der wirtschaftlichen Möglichkeiten des Vereinsentgeltlich auf Grundlage eines Dienst- oder Arbeitsvertrages oder gegen Zahlungeiner Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26 a EStG ausgeübt werden.

3) Die Entscheidung über eine Tätigkeit im Rahmen des vorstehenden Absatzes und der zugewährenden Aufwandsentschädigung trifft der Ausschuss.

4) Der Ausschuss ist ermächtigt, per Beschluss, Tätigkeiten für den Verein gegenZahlung einer angemessenen Vergütung oder Auf-wandsentschädigung zubeauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.

5) Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelleist der Geschäftsführer ermächtigt, im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten,hauptamtlich beschäftigte anzustellen.

6) Vom Ausschuss können per Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Grenzen über die Höhe des Aufwendungersatzes nach § 670 BGB festgesetzt werden.

 

Eine Änderung der Satzung der Gemeinnützigkeit zeigt der Verein dem BLSV, den

Fachverbändenseiner Abteilungen, und dem für ihn zuständigen Finanzamt für Körperschaftenan.

 

 

§ 3

 

Erwerb der Mitgliedschaft

 

1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.

2) Wer die Mitgliedschaft erwerben will, muss eine Beitrittserklärung unterschreiben und den Beitrag per Bankeinzug entrichten. Bei minderjährigen ist die Zustimmungder gesetzlichen Vertreter erforderlich. Die Aufnahme erfolgt durch den Vorstand.

 

 

§ 4

 

Beendigung der Mitgliedschaft

 

1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod, Ausschluss oder Auflösung des Vereins.

2) Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Der Austritt ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Frist von 6 Wochen zulässig.

3) Ein Mitglied kann, nach vorheriger Anhörung, vom Ausschuss aus dem Vereinausgeschlossen werden

a) wegen Nichterfüllung satzungsmäßiger Verpflichtungen oder Missachtung von Anordnungen der Organe des Vereins.

b) Wegen Nichtzahlung von Beiträgen trotz Mahnung.

c) Wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben unsportlichen Verhaltens.

d) Wegen unehrenhafter Handlungen.

     

§ 5

 

Maßregelung

 

1) Gegen Mitglieder, die gegen die Satzung oder Anordnungen der Vereinsorgane           verstoßen,können nach vorheriger Anordnung vom Ausschuss folgende Maßnahmen verhängt werden:

a) Verweis

b) Angemessene Geldstrafe

c) Zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und den Veranstaltungen des Vereins.

 

 

§ 6

 

Beiträge

 

1) Der Mitgliedsbeitrag sowie außerordentliche Beiträge werden von der Mitgliederversammlung festgelegt.

2) Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitgliederauch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

 

§ 7

 

Stimmrecht und Wählbarkeit

 

1) Stimmberechtigt sind alle Mitglieder ab dem vollendeten 16. Lebensjahr.

2) Mitglieder,denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitgliederversammlung jederzeit als Gäste teilnehmen.

3) Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

4) Gewählt werden können alle volljährigen und voll geschäftsfähigen Mitglieder desVereins.

 

 

§ 8

 

Vereinsorgane

 

1) Organe des Vereins sind:

a) Die Mitgliederversammlung

b) Der Ausschuss

c) Der Vorstand

 

 

§ 9

 

Mitgliederversammlung

 

1) Oberstes Gremium des Vereins ist die Mitgliederversammlung

2) Eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet in jedem Jahrstatt.

3) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb von 14 Tagen mit entsprechender Tagesordnung einzuberufen, wenn es

a) der Vorstand beschließt

b) ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich beim Vorstand beantragt hat.

4) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand. Sie geschieht in Form einer Veröffentlichung in der hiesigen Presse (Aichacher Zeitung). Zwischen dem Tag der Veröffentlichung der Einberufung (Einladung) und demTermin der Versammlung muss eine Frist von mindestens 8 Tagen liegen. In den Vereinsaushängekästen soll auf die Mitgliederversammlung jeweils besondershingewiesen werden.

5) Mit der Einberufung der ordentlichen Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Diese muss folgende Punkte enthalten:

a) Bericht des Vorstandes

b) Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer

c) Entlastung des Vorstandes

d) Wahlen,soweit diese erforderlich sind

e) Beschlussfassung über vorliegende Anträge

f) Festsetzung,soweit erforderlich, der  Mitgliedsbeiträgeund außer-ordentlichen Beiträge.

6) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die zahl der erscheinendenMitglieder beschlussfähig.

7) Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefällt. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden bzw. des Versammlungsleiters den Ausschlag.

8) Anträge können soweit gestellt werden:

a) von den Mitgliedern

b) vom Vorstand,

c) vom Ausschuss,

d) von den Abteilungen.

9) Über Anträge, die nicht schon in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens 8 Tagevor der Versammlung schriftlich beim Vorsitzenden des Vereins eingegangen sind. Später eingehende Anträge dürfen in der Mitgliederversammlung nur behandeltwerden, wenn ihre Dringlichkeit bejaht wird. Das kann dadurch geschehen, dassdie Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von Zweidrittel der anwesendenstimmberechtigten Mitglieder beschließt, dass der Antrag als Dringlichkeitsantrag in die Tagesordnung aufgenommen wird. Ein Antrag auf Satzungsänderung kann nur dann als Dringlichkeitsantrag behandelt werden, wenndie Dringlichkeit einstimmig beschlossen wurde.

10) Geheime Abstimmungen erfolgen nur, wenn mindestens 10 stimmberechtigte Mitglieder es beantragen.

 

 

§ 10

 

Ausschuss

 

1) Zum Ausschuss gehören:

a) die Mitglieder des Vorstandes

b) alle Abteilungsleiter, bei Verhinderung derenStellvertreter

2) Aufgaben des Ausschusses

a) Kontrolle des Vorstands

b) Terminabsprachen

c) Entgeltliche und unentgeltliche Verfügung über Grundbesitz des Vereins,

d) Genehmigung der vom Vorstand vorgelegten Verordnungen

e) Ausschluss und Bestrafung von Mitgliedern

3) Der Ausschuss tritt zusammen, wenn der

a) der Vorstand eine Sitzung einberuft oder

b) 3 Mitglieder des Ausschusses es beantragen

4) Ausschusssitzungen werden vom 1. Vorstand geleitet. Sitzungen finden statt, wenn es das Vereinsinteresse erfordert, mindestens 2 mal jährlich. Er ist beschlussfähig, wenn mindestensdie Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Die Beschlüsse werden mit einfacherMehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst.

 

 

§ 11

 

Vorstand

 

1) Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem 1. Geschäftsführer und dem 2. Geschäftsführer (Schriftführer).

2) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von Ihnen istallein vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis des Vereins darf derstellvertretende Vorsitzende seine Vertretermacht nur bei Verhinderung des 1.Vorsitzendem ausüben.

3) Der Vorstand leitet den Verein. Seine Sitzungen werden vom Vorsitzenden geleitet.Er tritt zusammen, wenn es das Vereins-interesse erfordert oder mindestens 3 Mitglieder des Ausschusses es beantragen.

4) Aufgabendes Vorstands:

a) Die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und die Behandlung vonAnregungen eines Mitglieds des Ausschusses.

b) Die Aufnahme von Mitgliedern zum TSV. Die Aufnahme von Mitgliedern in dieAbteilungen ist jeweils abteilungsintern geregelt.

c) Die Ausarbeitung von Verordnungen (z.B. Finanz- Geschäfts, Ehrenordnung usw). DieVerordnungen müssen vom Ausschuss genehmigt werden. Die Finanzordnung, bzw. eine Änderung muss dem Ausschuss in den ersten beiden Monaten desKalenderjahres zur Genehmigung vorgelegt werden.

d) Die Ausgaben werden in der Finanzordnung geregelt.

5) Der Vorstand informiert den Ausschuss in der nächsten Sitzung über seine Tätigkeit.

 

 

§ 12

 

Abteilungen

 

1) Für dieim Verein betriebenen Sportarten bestehen Abteilungen oder werden imBedarfsfalle durch Beschluss des Ausschusses gegründet.

2) Die Abteilungen werden durch den Abteilungsleiter, bei Verhinderung durch seinenStellvertreter geleitet. Versammlungen sind nach Bedarf einzuberufen(mindestens einmal jährlich).

3) Abteilungsleiter,Stellvertreter usw. werden von der Abteilungsversammlung gewählt. Die Abteilungsleitung ist gegenüber dem Ausschuss verantwortlich. Die Einberufungder Abteilungsversammlung ist intern zu regeln.

4) Die Abteilungen sind berechtigt, zusätzlich zum Vereinsbeitrag einen Abteilungs-(Sparten-) und Aufnahmebeitrag zu erheben.

 

 

§ 13

 

Protokollierung der Beschlüsse

 

1) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung, des Vorstandes, des Ausschusses und den Abteilungsver-sammlungen ist jeweils ein Protokoll anzufertigen, dass vom Versammlungsleiter und dem von ihm bestimmten Protokollführer zu unterzeichnen ist.

 

 

§ 14

 

Wahlen

 

1) Die Mitglieder des Vorstandes und die Kassenprüfer werden auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. § 9 Abs. 10 ist ausgeschlossen, wenn für einen Posten mehr als1 Mitglied kandidiert.

 

 

§ 15

 

Kassenprüfung

 

1) Die Kasse des Vereins wird in jedem Jahr durch zwei von der Mitgliederversammlung des Vereins gewählten Kassenprüfer geprüft. Die Kassenprüfer erstatten der Mitglieder-versammlung einen Prüfbericht und beantragen bei ordnungsgemäßerFührung der Kassengeschäfte die Entlastung des Kassierers.

 

 

§ 16

 

Auflösung des Vereins

 

1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Auf der Tagesordnung darf nur der Punkt „Auflösung des Vereins“ stehen.

2) Die Einberufung einer solchen Mitgliederver-sammlungdarf nur erfolgen wenn:

a) der Gesamtvorstand mit einer Mehrheit von Dreivierteln aller seiner Mitgliederbeschlossen hat

b) von einemViertel der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde

3) Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 5% der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von Dreivierteln der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.

4) Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt sein Vermögenan die Gemeinde Sielenbach mit der Zweckbestimmung, dass dieses Vermögenunmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Sports verwendet werden darf.

 

Die vorstehende Satzung wurde von der Mitgliederversammlung genehmigt.

 

 

 

Sielenbach,den 28. Februar 2010